Bilderrätsel 01/2016

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Hier gibt’s in loser Reihenfolge Fotos aus irgendeiner Ecke in Ostfriesland. Zum Vergrößern einfach auf das Bild klicken. Wer eine Idee hat, wo das Bild aufgenommen sein könnte, kann die Antwort unten eingeben. Zum Vergrößern einfach auf das Bild klicken.

Welcher Wald ist hier zu sehen?

Rätsel 01/2016

Trockenfallen im Wattenmeer – Dukegat

Das Schöne am Wattenmeer sind die Gezeiten. Mit wenig Aufwand (ablaufendes Wasser) hinausfahren, Pause machen (bequem trockenfallen lassen) und mit wenig Aufwand (auflaufendes Wasser) wieder zurück.

In diesem Falle ging es von der Knock (Strandcafe) entlang der sogenannten Ruhezone (Zone 1 des Nationalparks Wattenmeer) mit ablaufendem Wasser Richtung Dukegat. Dort gibt es viele Sände außerhalb der Zone 1, wo man trockenfallen kann und es auch darf (innerhalb der Zone I darf man dies nur im Bereich eines direkt querenden Fahrwassers, was hier nicht gegeben ist).

Bei einem kleinen Spaziergang über das Watt gibt es nun viel zu entdecken. Das Watt lebt! Allerdings sollte man das Kajak im Auge behalten, denn irgendwann kommt das Wasser wieder – und das Boot ist im schlimmsten Falle weg…

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Knock – Dollart

Die Tour von Petkum aus auf den Dollart wurde bereits mehrfach beschrieben, wer keinen Stress mit dem Leitdamm haben will kann auch mit auflaufendem Wasser vom Fähranleger an der Knock (beim Cafe) starten.

Der Borkum-Katamaran

Der Borkum-Katamaran

Die Buhnen an der Knock sollte man je nach Wind etwas weiträumiger umfahren, dann hält man sich am besten zunächst auf der Seite des Knockster Watts, welches durch Kardinalzeichen für die Schifffahrt gekennzeichnet ist. Am Ende dieser kleinen Bucht kann man nun das Fahrwasser kreuzen. Dabei sollte man sich immer wieder umschauen, der Borkum-Katamaran ist wirklich schnell…

Schräg gegenüber markiert eine Pegelmessstation das Ende des Geisesteerts mit Leitdamm. Hier kann man nun ins Groote Gat fahren, zwischen Geisesteert und Pünt van Reide hindurch. Je nach Startzeit und Wasserstand geht es nun weiter in den Dollart, bis die Tide kippt und es mit dem Ebbstrom wieder hinaus geht. Bei der Planung Windrichtung und -stärke berücksichtigen, Wind gegen Strom gibt besonders am Ende des Leitdamms Kabbelwasser. Auch das Aussteigen bei Niedrigwasser am Fähranleger endet in einer Schlammschlacht, besser ist es bis etwa 2 Stunden vorher.

Alternativ kann man versuchen, bei Hochwasser an der alten Bohrinsel vorbei über den Leitdamm in die Ems zu paddeln, um mit ablaufendem Wasser an Emden vorbei (Vorsicht am Hafen! Gegenüberliegende Seite nutzen!) wieder zur Knock zu gelangen.

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Test: Gearlab Akiak (2016)

Nachdem ich jahrelang mit dem Terranova von Avatak (Italien) die Vorzüge des Grönlandpaddels genossen habe, wurde es Zeit für etwas Leichteres, denn mit 1180 g war es doch recht schwer auf längeren Touren. Das unzweifelhaft gute, aber mit € 649,- sündhaft teure und nur mit Schulter lieferbare Lettmann Blacklight kam aufgrund des Preises nicht infrage.

In letzter Zeit wurde im Internet vermehrt über Gearlab Paddles berichtet, eine Paddelschmiede in Taiwan. Diese haben mit dem Akiak nun ein leichtes (850 g), schulterloses und teilbares Paddel im Angebot, bei dem sich sogar die Paddelspitze tauschen lässt. Bestellt direkt beim Hersteller, kostet es je nach Angebot nur etwa die Hälfte des Lettmann-Paddels. Gut, man muss 2 % bei Zoll abdrücken (Sportgerät), aber ansonsten verläuft der Kauf problemlos. Die Teilung ist robust, das Paddel auch, und die ersten Testfahrten nach Spiekeroog und auf dem Kleinen Meer bei ordentlich Wind bestätigen einen guten Kauf. Es liegt trotz fehlender Ovalisierung gut in der Hand, da im Griffbereich bereits das Blatt beginnt, es taucht sauber ein ohne Luft zu ziehen und hat einen exzellenten Vortrieb.