Kategorie: Tourenberichte

  • Collrunge – Hexen, Wald und Moor

    Collrunge – Hexen, Wald und Moor

    Collrunge, teilweise auch Kollrunge geschrieben, entstand um 1796 im Zuge des Urbarmachungsediktes von Friedrich dem II. aus der Kolonie Kolderunge. Es liegt auf einem relativ hohen Bereich der Wittmund-Leerhafer Geest. In den südlich angrenzenden Niederungen liegt das Kollrunger Moor, welches seit 2007 unter Naturschutz steht. Auf den sandigen, leicht hügeligen Geestflächen wurde in der zweiten…

  • In den „Dünen“ von Aurich-Oldendorf

    In den „Dünen“ von Aurich-Oldendorf

    Aurich-Oldendorf liegt auf dem Oldenburgisch-Ostfriesischen Geestrücken, der während der Saale-Eiszeit entstanden ist. Die Gletscher der nachfolgenden Weichsel-Kaltzeit erreichten zwar Ostfriesland nicht mehr, verwandelten es aber in eine vegetationsarme Grassteppe, die nur wenig gegen Erosion durch Wind und Wasser geschützt war. An einigen Stellen bildeten sich durch den Flugsand Dünen, so auch in diesem Gebiet. Sie…

  • Das Friesendenkmal bei Westerstede

    Das Friesendenkmal bei Westerstede

    Die Ostfriesen haben im Laufe der Jahrhunderte viele Schlachten geschlagen, für manche davon sieht die Faktenlage eher mau aus, andere sind relativ genau überliefert. Die Römer sollen verjagt worden sein, die Wikinger besiegt und auch Übergriffe aus den südlichen Gegenden wie dem Emsland oder dem Oldenburger Land konnten erfolgreich abgewehrt werden. Natürlich bekämpften sich die…

  • Der Ogenbargener Wald

    Der Ogenbargener Wald

    Nach fast einem Jahr Pause wegen der aufwändigen Arbeit am Buch „Lost & Dark Places Ostfriesland“ gibt es jetzt wieder etwas Neues zu entdecken! Ogenbargen liegt an einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt, denn hier liegt die Abzweigung von der B210 nach Esens. Früher fuhren von hier die Postkutschen nach Aurich, Wittmund und Esens, auch die Kleinbahn „Jan…

  • Wiesmoor – Klinge

    Wiesmoor – Klinge

    „Wiesmoor-Klinge“ ist der Name eines zum größten Teil unter Natuschutz stehenden ehemaligen Hochmoors nordwestlich von Wiesmoor. Der Name „Klinge“ ist abgeleitet vom altfriesischen Klin für Moorboden, Moorerde. Das Gebiet wurde zuvor großflächig abgetorft und wird seit 2006 wiedervernässt. Laut Verordnung „darf das NSG außerhalb der gekennzeichneten Wege nicht betreten oder auf sonstige Weise aufgesucht werden.…

  • Das Meerhausener Moor

    Das Meerhausener Moor

    Westlich vom Naturschutzgebiet Veenhuser Königsmoor gibt es in der Nähe von Meerhausen (nicht Meerhusen, das liegt bei Aurich) noch weitere Reste einstiger Moore. In der Nachbarschaft liegen einige Baggerseen, die teilweise nicht mehr genutzt und von der Natur zurückerobert werden. Da das Restmoor nicht im Naturschutzgebiet liegt, darf es auch abseits der großen Wege betreten…

  • Der Karl-Georgs-Forst

    Der Karl-Georgs-Forst

    Die Gegend um Wiesede und Friedeburg war im Mittelalter im Gegensatz zum übrigen Ostfriesland sehr waldreich. Noch bis vor 300 Jahren gab es dichte Wälder, wovon heute beispielsweise der Flurname Hilgenholt (Heiliges Holz, ein Wald in kirchlichem Besitz) zeugt. Nach und nach verschwanden die Wälder, westlich von Wiesede gab es seit dem Mittelalter eine Ziegelei…

  • Rundwanderung Rorichumer Tief

    Rundwanderung Rorichumer Tief

    Bei der Paddeltour durch das Rorichumer Tief vor einigen Jahren fielen mir bereits die alten, verfallenen Brücken und der ebenfalls nicht mehr bewohnte alte Bauernhof Tammegast ins Auge. Zeit, sich das Ganze mal genauer anzusehen. Diesmal zu Fuß. Über den Mittellandsweg geht es auf den unbefestigten Wolder Weg. Schon von weitem sieht man die Bäume,…

  • Norden: Alte Orte, alte Linsen

    Norden: Alte Orte, alte Linsen

    Eine Fotosafari mit manuellen Objektiven Mit dabei: Nikkor AI 24mm f/2.8 (80er Jahre) Carl Zeiss Jena Flektogon 35mm f/2.8 (50er Jahre) Carl Zeiss Jena Sonnar 135mm f/4 (50er Jahre) Samyang 12mm f/2 (neu) Kamera Fujifilm X-T2, entwickelt mit darktable 3.2 Wirdum: die Beningaburg Am Warfenweg etwa zwischen Wirdum und Grimersum findet man zwei bis zu…

  • Der Meerhusener Wald in Tannenhausen

    Der Meerhusener Wald in Tannenhausen

    Der auch als Tannenhausener Forst bekannte und mit 700 ha recht große Wald im Norden Aurichs liegt in den Ortsteilen Tannenhausen, Dietrichsfeld und Sandhorst und wird vergleichsweise wenig besucht. Dass liegt vor allem daran, dass der größte Teil des ehemaligen Königlichen Forstes Aurich militärischer Sicherheitsbereich ist, denn hier ist das 400 ha große Marineartilleriearsenal Aurich-Tannenhausen…

  • Das Filsumer Moor

    Das Filsumer Moor

    Nördlich von Busboomsfehn, unweit der Autobahn, findet man noch Reste eines echten Hochmoores, das Filsumer Moor. Nur von Regenwasser gespeist, wuchs es seit etwa 3000 Jahren auf eine Höhe von 3 Metern an. Dann begann der Mensch, das Moor zu entwässern, um Torf abzubauen und nutzbares Land zu gewinnen. So wurde ringsum nach und nach…

  • Der Historische Friedhof Nesserland in Emden

    Der Historische Friedhof Nesserland in Emden

    Das heute im Emder Hafengebiet liegende Nesserland war einst eine Halbinsel namens Nesse und gehörte zum Rheiderland. Die Ems floss nördlich davon in einem Bogen direkt an Emden vorbei und verhinderte damit die Verschlickung des Emden Hafens. Die Zweite Cosmas- und Damianflut am 25. und 26. September 1509 durchbrach die Verbindung zum Festland und machte…