Sauteler Tief

Timmel Rundtour

Eine Dezembertour rund um Timmel

Sauteler Tief
Sauteler Tief im Spätherbst

Die Temperatur liegt knapp über dem Gefrierpunkt, der Himmel kann sich nicht zwischen Sonnenschein und Wolkenbruch entscheiden. Los geht es an der Schleuse Langerack, wo das Sauteler Tief vom Großefehnkanal abzweigt. Hier kann man von einem Steg bequem einsteigen. Schnurgerade geht es an Mittegroßefehn vorbei Richtung Spetzerfehnkanal. Vorher jedoch versperrt ein Stauwehr (Achtung – ohne Hinweisschild!) den Weg und muss umtragen werden, was ohne Steg nicht so einfach ist. Kurz hinter dem Wehr mündet über eine kleine Staustufe der Spetzerfehnkanal. Im weiteren Verlauf gibt es mehrere Möglichkeiten: man kann entweder kurz hinter der Mündung umtragen zum toten Ende des anderen Teils vom Spetzerfehnkanal, man kann beim Wehr umtragen in das Bagbander Tief oder man setzt etwas weiter südlich um in den Neuefehnkanal. Alle drei führen letzlich zum Timmeler Meer. Ich nehme das Bagbander Tief, da ein neues Wehr Hoffnung auf ein gut gefülltes Tief macht. Tatsächlich sieht es so aus, als ob es besser zu paddeln ist als noch vor einigen Jahren. Doch schon nach wenigen Kurven ist an einem Steindamm Schluss, danach geht es wie gehabt mühsam durch den Schlamm. Auch am anderen Ende hat sich etwas verändert: ein großer Steindamm sperrt jetzt den Unterlauf des Bagbander Tiefs ab. War das Wasser eben noch okerfarben und schlammig, so kann man hinter dem Damm plötzlich einen halben Meter durch klares Wasser tief auf den Grund blicken.

Über den Neuefehnkanal gelangt man nun zum Timmeler Meer. Es wird bereits dunkel, ein einsamer Angler sitzt mitten auf dem See in seinem Boot. Wer einen Dorfrundgang durch Timmel machen möchten, kann den Bootshafen direkt hinter dem Timmeler Meer anlaufen. Seit einigen Jahren gibt es den Historischen Rundweg, der an 25 alten, sehenswerten Häusern vorbeiführt.

Weiter geht es nun auf dem südlichen Arm des Fehntjer Tiefs zum nördlichen Arm, darauf weiter bis zur Mündung der Flumm in Westgroßefehn, wo eine Schleuse umtragen werden muss. Ein letzter Spurt auf dem Großefehnkanal vorbei am alten Schiff führt wieder zurück zur Einsetzstelle.

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