Test: Gearlab Akiak (2016)

Nachdem ich jahrelang mit dem Terranova von Avatak (Italien) die Vorzüge des Grönlandpaddels genossen habe, wurde es Zeit für etwas Leichteres, denn mit 1180 g war es doch recht schwer auf längeren Touren. Das unzweifelhaft gute, aber mit € 649,- sündhaft teure und nur mit Schulter lieferbare Lettmann Blacklight kam aufgrund des Preises nicht infrage.

In letzter Zeit wurde im Internet vermehrt über Gearlab Paddles berichtet, eine Paddelschmiede in Taiwan. Diese haben mit dem Akiak nun ein leichtes (850 g), schulterloses und teilbares Paddel im Angebot, bei dem sich sogar die Paddelspitze tauschen lässt. Bestellt direkt beim Hersteller, kostet es je nach Angebot nur etwa die Hälfte des Lettmann-Paddels. Gut, man muss 2 % bei Zoll abdrücken (Sportgerät), aber ansonsten verläuft der Kauf problemlos. Die Teilung ist robust, das Paddel auch, und die ersten Testfahrten nach Spiekeroog und auf dem Kleinen Meer bei ordentlich Wind bestätigen einen guten Kauf. Es liegt trotz fehlender Ovalisierung gut in der Hand, da im Griffbereich bereits das Blatt beginnt, es taucht sauber ein ohne Luft zu ziehen und hat einen exzellenten Vortrieb.

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