Blick über den Wald

Ihlower Wälder

Der etwas über 300 ha große Ihlower Forst hat sich in den letzten Jahren sehr naturnah entwickeln können. Es finden sich hauptsächlich Buchen, Eichen und andere Laubbäume, Nadelhölzer sind eher selten anzutreffen. Es gibt mehrere Feuchtgebiete und kleine Seen, das „Krumme Tief“ verläuft durch den Wald.

Mischwald
Mischwald im Ihlower Forst

Bekannt geworden ist der Wald vor allem durch die Ausgrabungen beim ehemaligen Zisterzienserkloster und dem Jagdschloss des Grafen Johan. Die Ausgrabungstätte kann besucht werden, das Modell des Klosters in Originalgröße bietet einen schönen Rundumblick. Allerdings ist dadurch ist der Wald im Bereich des Forsthauses recht überlaufen, es gibt jedoch anderswo noch ruhige Ecken. Dazu biegt man beim großen Parkplatz gleich den kleinen Pfad nach links ab den Waldrand entlang oder beginnt die Wanderung am Ihler Weg im Nordosten des Waldes. Von dort gelangt man gleich links auf einem Pfad am Wasser entlang zum „Krummen Tief“, an dessen Ufer man am Waldrand entlang weiterlaufen kann. Es folgt die Brücke am „Weißen Weg“, den man in den Wald bis zur ersten Kreuzung läuft, dann links abbiegt. Es folgt eine kleine Lichtung (Weide) und ein sehr ruhiger Teil des Waldes, den man auf kleinen Pfaden erkunden kann.

Neben dem eigentlichen Ihlower Forst gibt es in der Umgebung noch einige kleinere Wälder und Gehölze, die sehr lohnenswert sind. Wer an der Kreuzung in Hüllenerfehn auf den Utmeedeweg abbiegt, gelangt nach einigen Kilometern absoluter Einsamkeit an einen Sandweg und später in einen kleinen Wald. Dort wurden vor einiger Zeit die Nadelbäume abgeholzt und durch Laubbäume ersetzt, einige wenige Fichten stehen noch. Außerdem wurde das Gebiet in das Naturschutzgebiet „Fehntjer Tief“ aufgenommen, wodurch es jetzt nicht mehr außerhalb der Wege betreten werden darf. Als kleine Alternative gibt es etwas weiter am Wiesener Meedeweg noch ein Gehölz, ebenso wie auf der anderen Seite des Fehntjer Tiefs bei Timmel. Weitere Gehölze gibt es in der Blitzniederung.

Einen Bericht von 2017 über eingewanderte Arten gibt es hier.

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