Pünte am Drei-Meere-Weg

Drei-Meere-Weg

Drei-Meere-Weg Schild
Drei-Meere-Weg Schild

Eigentlich passt diese Tour nicht so recht hierher, da es sich um eine bereits gut beschriebene und ausgeschilderte Tour handelt. Andererseits gibt es einige Nachfragen und bislang wenig Bildmaterial, also wird hier ein wenig nachgeholfen. Die Tour eignet sich sehr gut auch für Kinder, da auf vielen Abschnitten keine Autos erlaubt sind, auf den anderen Abschnitten ist nur wenig Verkehr. Auch sind die Pünten ein Riesenspaß für die Kleinen.

Wo man die Tour beginnt, ist eigentlich egal, da es ein Rundkurs ist. An dieser Stelle wird auch nur der Weg rund um das Große Meer beschrieben. der andere Abschnitt verläuft im Wesentlichen auf vorhandenen Wirtschaftswegen. Startpunkt dieser Schilderung ist die Gasstation an der Kreuzung Woldenweg – Dreeskeweg im Süden des Gebietes. Von hier geht es Richtung Norden über die Brücke am Heikeschloot, dort gleich links den Schildern folgend bis zur Pünte. Die Pünte dient dazu, das Marscher Tief zu überqueren, eine Brücke gibt es hier nicht. Die Pünte ist ein Floß, welches man selber druch Drehen an einem Rad von einer Seite zur anderen bewegt. Sollte das Floß gerade auf der falschen Seite liegen, auch kein Problem: ein weiteres Rad am Ufer dient dazu, die Pünte auf die richtige Seite zu holen. Man sollte lediglich den Bootsverkehr beachten, die Pünte ist seeeehr langsam, selbst schwimmen ist deutlich schneller. Die Pünten dürfen auch nur in der Zeit zwischen 8:00 und 20:00 Uhr benutzt werden. Der Weg der Pünte in Bedekaspel wurde im Zuge des Baus der Absperrungen verkürzt, da die Strecke sehr lang war.

Auf der anderen Seite geht es an den Wochenendhäusern („Meerbuden“) vorbei auf dem Hieveweg nach Klein Sande, eine kleine Erhebung mit zwei Bauernhöfen. Dort geht es nach rechts auf den Woldenweg (den Namen gibt es öfter hier). Weiter geht es über die Süderriede (Brücke) an Groß Sande vorbei zur Bedekaspeler Marsch. Etwa 200 m hinter der Brücke (Knockster Tief) geht es rechts ab, den Schildern folgend gelangt man auf einem alten Feldweg zu einem kleinen Wäldchen. Ab hier führt am Kanal entlang ein neuer Weg bis zur zweiten Pünte über das Marscher Tief. Man gelangt damit direkt auf die Halbinsel zwischen dem Großen Meer und der Wiegboldsburer Riede, die zum Meerwarthaus mit Badestrand führt. Hier hält man sich rechts und bleibt auf dem ausgeschilderten Wanderweg, der am ehemaligen Freibad und dem Campingplatz vorbei ins Schilfgebiet führt. Hier kann man auf Aussichtsturmen mit Infotafeln die Natur bewundern. Weiter geht es an den Forlitzer Schloot bis zu dessen Ende in Bedekaspel.

In Bedekaspel („Bei dem Kirchspiel“) lohnt sich ein Besuch der Kirche (Turm aus dem 13. Jahrhundert, Kirchschiff 1726 nach einer Sturmflut neu aufgebaut), auch alte Bauernhäuser sind sehenswert.

Weiter geht es auf dem Warfsweg zur Forlitzer Straße, um gleich wieder rechts auf die Blaukirchener Straße abzubiegen (alternativ kann man auch direkt an der Hauptstraße weiter durch Forlitz-Blaukirchen fahren). Der folgende Abschnitt führt mitten durch die Felder, an Bauernhöfen vorbei bis Forlitz-Blaukirchen. An der Kreuzung geht es nun wieder auf den Woldenweg und über die Westerender Ehe zurück zur Gasstation.

Die gesamte Strecke ist gut beschildert, auch gibt es in regelmäßigen Abständen kleine Unterstände zum Pause machen.

Karte

Bildergalerie

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